Erwählung und Gnade vs. freier Wille? Eine Antwort!

Hilfreich sind gewisse Analogien aus der Physik sicherlich, um dieses uralte theologische Problem (Erwählung/ Prädestination Gottes vs. freier/ unfreier Wille beim Menschen) zu lösen, z.B. solche Vergleiche und Verständnishilfen aus der Quantenmechanik (Lokation und Nichtzugreifbarkeit), aus der Licht-Wellen-Analogie (Komplementarität) oder aus der Perspektivität (Gleichzeitigkeit), also aus Gottes Sicht (Erwählung) und aus des Menschen Sicht (Willensentscheidung).

Doch hinreichend sind solche Vergleiche alle nicht.

Seit Jahren habe ich wahrscheinlich (fast) alle theologiegeschichtlich relevanten und auch philosophischen Antworten zum Thema studiert, analysiert, rezipiert und abgewogen. Die Antwort, die mir einleuchtet, die die biblische Offenbarung nahelegt, lässt sich in Worten kurz zusammenfassen, auch wenn es im Detail darum gehen muss, biblisch untermauert, gedanklich plausibilisiert, das Ganze präzise zu entfalten. Letzteres kann ic h hier jetzt nicht leisten. Wenn ich Mal Zeit finde, wird das dann ein Buch zum Thema, für andere zur Verständnishilfe oder zum konstruktiv-kritischen Weiterstudium. In Kürze soviel:

Die biblische Offenbarung ist klar.

  1. Der natürliche Mensch im status corruptionis ist geistlich tot (Eph. 2,1ff. u.ö.). Wer so tot ist, der hat keinerlei Möglichkeit, aus sich heraus, Gott zu nähern oder irgendetwas zu entscheiden hinsichtlich „seines“ Heils“ bzw. „seiner“ Rettung aus der Verlorenheit. Im Blick auf Gott und auf das zu ergreifende Heil ist jeder Mensch unfrei, tot, mit einem geknechteten Willen ausgestattet, nie mit einem freien Willen. Das einzige Wesen, das von Natur aus einen freien Willen hat, ist Gott.
  2. Dann gibt es die Fülle an biblischen Erwählungs- und Vorherbestimmungsaussagen, die jede einzeln im Kontext der Schrift exegetisiert werden müssen, auch solche Kardinalstellen, wie Römer 9, einer Stelle, die primär die Souveränität Gottes im Blick auf das Bundesvolk Israel auslotet (im Literalsinn Jakob – Esau).

Andere Erwählungsaussagen der Heiligen Schrift, die eindeutig Gottes alleiniges Entscheiden und Tun charakterisieren, gilt es ebenfalls im Kontext auszulegen. Der Mensch und sein Reagieren jedenfalls spielen darin aktiv keinerlei Rolle.

  1. Dann finden wir im NT (und nur dieses ist in diesem Bereich relevant) eine Menge Imperative, also Aufffoprderung etwas zu tun oder zu reagieren: „Glaube nur, glaube jetzt!“, „Tut Buße!“, „Kehret um!“, „Verlasse!“ Diese Aufforderungen werden auch gerade Ungläubigen zugerufen im Verkündigungszusammenhang. Ein Imperativ macht jedoch nur dann Sinn, wenn das Befohlene auch vom Adressierten ausgeführt werden kann. Die Adressierten aber sind tot, sie können gar nicht reagieren und auch den Befehl nicht umsetzen. Sie haben ja keinen freien Willen (siehe Punkt 1.). Hier liegt das Dilemma. Kein natürlicher Mensch kann von sich aus mit seiner Aktion auf die Anrufung aus sich heraus reagieren. Keiner. Und die theologische Lösung, dass eben nur die Prädestinierten auf das Evangelium reagieren könnten, ist nirgends von der Schrift her abgedeckt. Die Lehre von der „Limited Atonement“ ist zudem eine schreckliche Verzerrung des biblischen Zeugnisses. Das Heil Christi gilt universal (2Kor. 5,19 u.ö.) für alle (objektiv), realisiert sich allerdings nicht universal, sondern partikular nur bei denen, die glauben (subjektiv durch Gnade gewirkt).
  2. Hier nun liegt das theologische Dilemma: wie kommt jemand zum Glauben an das Evangelium, um gerettet zu werden (Röm. 10,9-11 u.ö.), wenn er doch geistlich tot ist, unfähig von sich aus zu reagieren, und er von Natur aus keinen freien Willen hat?
  3. Die Lösung der Schrift liegt im Wirken des kraftvollen „Wortes“ allein. Das Wort Gottes hat die Kraft, Tote zum Leben zu erwecken. Siehe als Typus Lazarus, der schon im Verwesungszustand im Grab lag. Wie konnte er lebendig werden? Durch das machtvolle Wort Jesu allein. Lazarus konnte weder natürlich hören, seinen Willen äußern oder reagieren. Das Wort allein ließ ihn herauskommen aus dem Tod.

So ist es auch im übertragenen Sinn bei jedem Menschen, der geistlich tot und im Willen geknechtet ist. Das Wort allein macht es.

  1. Die biblische Antwort auf das genannte Dilemma spiegelt sich in Narrativen wider, wie z.B. in Apg. 2,37-41 („da ging es ihnen durchs Herz“) oder in Apg. 16,14 („der tat der Herr das Herz auf, dass sie achthatte auf das, was von Paulus gesagt wurde“).

Punktuell im Verkündigungsvorgang wird der Tote also demnach kurzfristig (!) zum Hören befähigt, um das Wort zu begreifen und ggfs. mit Glauben zu antworten. Entscheiden kann der Tote dabei aber nichts. Er „vertraut“ (fides qua creditur) in dieser durch das Wort eröffneten Situation oder er tut es nicht. Tut er es nicht, bleibt er schlicht und einfach im Tode, dort in dem Zustand, wo er zuvor auch schon gewesen war. Nur in diesem kurzen, vom Wort Gottes kurzfristig eröffneten „Fenster“ ist es dem Sünder möglich durch Gnade, eine Glaubens-Antwort auf den Imperativ in der Verkündigung zu geben (vgl. Röm. 10,1-17 usw.). Nur in diesem Zeitfenster! Ist diese punktuelle Situation vorbei, schließt sich die Möglichkeit wieder, dem Rufer (Gott) durch das ihn getroffene Wort Gottes eine Glaubensantwort zu geben. Der tote Mensch bleibt dann wo und wie er normalerweise eben ist, geknechtet, unfrei, tot, im status corruptionis. An seiner Natur ändert sich nichts.

  1. Der natürliche Mensch hat keinen freien Willen, zu Gott zu kommen oder das Heil zu ergreifen oder es zu suchen. Er hat eine zeitlich punktuelle Möglichkeit, dem machtvollen Wort, das ihn im Herz (Personenzentrum) trifft, Glaubensgehorsam entgegenzubringen (Röm. 1,5). Dieser „hörfähig gemachte“ Zustand existiert aber immer nur zeitlich begrenzt dann, wenn das Evangelium bzw. das Wort Gottes von Mal zu Mal einen Verlorenen mit Dynamis (Kraft) erreicht (Röm. 1,16f.). Eine subjektive Antwort des Glaubensgehorsams auf das objektiv universal gültige Versöhnungswerk Christi wird durch Gnade gewirkt (Eph. 2,8-10 u.ö.).
Advertisements

Apologetik – ein Gesundheitsmittel für Christen und Ortsgemeinden

Kürzlich diskutierten wir auf Facebook über die Möglichkeit oder die Notwendigkeit einer „Apologetik-Offensive“ unter allen, die mit Freude und mit ernst Christen sein wollen. Dieses Thema ist jedenfalls auch mein Anliegen. Daran möchte ich gerne mitwirken. Ich bin dafür!

Herausforderungen:

  1. Seit Jahren beobachte ich den Trend unter frommen Ortsgemeinden in ganz Deurschland, dass „Lehre“ im Sinne von „biblische Dogmatik für alle Christen“ kein begehrter Renner ist, sondern eher als unnötig abgelehnt wird. Stattdessen stehen emotionale Erbauung, erfahrungsgeleitete Praxisthemen, schnelle Umsetzung von praktikablen Ideen für Gemeindeaufbau und Evangelisation hoch im Kurs.
  2. Da Lehre aber die Grundlage von jeder Praxis ist (was oft gar nicht wahrgenommen wird), die jedoch unterernährt für wenige Interessierte der Gemeinde vor sich hin dümpelt, ist die Notwendigkeit für Apologetik fast gar nicht auf dem Schirm, wenn man überhaupt unter Gemeindeleitungen erkannt hat, wie wichtig Apologetik für gesundes Gemeindeleben ist.
  3. Eine Internet-Plattform usw. mit apologetischen Themen reicht daher nichts aus. Was „wir“ brauchen sind engagierte Christen, die vor Ort in den Gemeinden konstruktiv Lehre und Apologetik als „Gesundheitsmittel“ hoch halten. Dazu braucht es gut aufbereitete Infos von Webseiten und aus guter Literatur.
  4. Das reicht aber letztlich jedoch auch noch nicht aus. Im Grunde muss irgendwie eine ansprechende Plattform installiert werden, die wie Worthaus, Hartl & Co. die Kommunikationswege nutzt, die „heute“ gerne genutzt werden:

(a) Internetportal mit Videovorträgen zur Lehre und apologetischen Themen, die didaktisch, inhaltlich und kommunikativ hervorragend sein müssen! Außerdem bodenständig simpel verständlich, locker in der Präsentation, tiefgreifend in der inhaltlichen Substanz.

(b) Diese Vorträge sollten unter einem wiedererkennbaren „Label“ gehalten werden (siehe US-amerikanische Vorbilder, auch teilweise bei Worthaus etc.), auch vor Publikum. Die Themen müssten im Laufe von Monaten viele zentral-relevante Themen abdecken.

(c) Dazu „trockene“ Literatur zu den entsprechenden Themen und Internet-Info-Seiten, um Christen vor Ort mit „guten Inputs“ zu unterstützen.

(d) Ein Netzwerk von Vortragsrednern „installieren“, die Serien von Themen vorbereiten und halten, als You-Tube-Videos aufbereiten und streuen. Bekanntheitsgrad gezielt steigern mit allen Mitteln, die sinnvoll sind. Stichwort: Multiplikation! Das geht nicht von heute auf morgen, wird also ca. 3-4 Jahre dauern. Aber so war es auch bei aktuellen Influencern, wie Worthaus, Hartl und duzenden US-amerikanischen Pendants, die so eine breitere Empfängergruppe adressieren können. Diese genannten wurden zur „Marke“, die verblüffend großen Einfluss hat. Deren Kommunikations-Wege sollte kopiert werden, sofern Christen dadurch breit erreicht werden können, was Ortsgemeinden und Ausbildungsstätten längst nicht (mehr) hinbekommen, und was durch lokale Konferenzen auch nicht (alleine) geleistet werden kann. Konferenzen erreichen 200-500 Leute. Amerikanische Seiten, Worthaus oder Hartl & Co. beispielsweise vergleichsweise viel mehr, bis hin zu 10.000enden!

(e) Vieles sollte daher m.E. unter Gleichgesinnten vernetzt werden. Damit könnte auf vielfältige Art und Weise das Ziel angepeilt werden, in der Lehre breit und biblisch gesund zu unterweisen und apologetische Grundlagen zu legen, die als „Gesundheitsmittel“ notwendig sind.

Das wäre in aller Kürze meine „Vision“ für ein konstruktives Vorgehen in den genannten Bereichen. Wahrscheinlich müsste man sich aber in „Echtzeit“ und als Personen an einem Ort trefffen und ausloten, was da wie gehen und umgesetzt werden könnte. „Aufstehen“ und im Kleinen treu agieren, darum wird es gehen.

 


Wie Christen lernen, Muslimen zu begegnen

Wir Christen in Deutschland scheinen gegenwärtig u.a. ein brennendes Problem zu haben: Wir haben – laut einer statistischen Umfrage von 2015 – „Angst“ vor Muslimen bzw. vor der „Islamisierung“ Deutschlands. 60 % der evangelisch-freikirchlich organisierten Christen scheinen davon vereinnahmt zu sein, mehr als der bundesdeutsche Durchschnitt von ca. 49 %. Ohne Frage, Angst darf man nie unterdrücken oder leichtfertig als unerlaubt abqualifizieren. Doch Angst ist auch nie ein guter Ratgeber, um eine Herausforderung oder ein erkanntes „Problem“ zu lösen.

Eine Webseite vom „Team Bibel und Koran“ hilft Christen, in der Begegnung mit Muslimen gut und richtig vorzugehen, um echte Beziehungen aufzubauen und ein gutes Zeugnis für Jesus zu sein. Dort finden sich hervorragende Videos, kurz und aussagestark, respektvoll und informativ, wie Christen sich Muslimen gegenüber verhalten sollten, was sie über den Islam wie verstehen lernen sollten, wie Begegnungen gelingen können usw. Wirklich ganz hervorragend konzipiert und ansprechend präsentiert, ganz im Sinne des Apostels Paulus in 1Kor. 9,19-27.

Die YouTube-Videos vom „Team Bibel und Koran“ (und nur diese!) lege ich allen FB-Freunden sehr ans Herzen, insbesondere für den Umgang mit Muslimen, die in Eure Gegend ziehen und die Euch bekannt werden.

http://bibelundkoran.com/

Zum Einstieg empfehle ich das Video „30 Kulturtipps in 3 Minuten“ (https://www.youtube.com/watch?v=kpCx0i6P9-Q). Doch alle anderen Videos sind ebenso gewinnbringend und motivierend, auf dass eine kulturübergreifende Kommunikation im Sinne des Pauluswortes gelingen kann.


“Will die Exegese bei ihrem Leisten bleiben, muss sie selbst gott-los sein.”

“Will die Exegese bei ihrem Leisten bleiben, muss sie selbst gott-los sein.”
Anbei einige “Zitate der Woche” für mich aus dem Buch von Ulrich Wilckens, Kritik der Bibelkritik. Wie die Bibel wieder zur Heiligen Schrift werden kann, 2. Aufl., Neukirchen 2014.
Beim Studieren fand ich kürzlich auch Mal wieder die mir schon bei der Erstlektüre aufgefallenen, markanten Worte aus der Feder von Ulrich Wilckens, einem emeritierten Theologieprofessor für Neues Testament. Schon die “Einleitung” (S. 11-14) spricht Bände. 
“In diesem Buch soll der Versuch unternommen werden, die historische Bibelkritik ihrerseits einer Kritik zu unterziehen. Das soll nicht heißen, sie insgesamt abzulehnen.” Wir sehen hier seine Grundentscheidungen.
Und in seinen einleitenden Sätzen fasst dann Wilckens prägnant zusammen, was gegenwärtig den Stand und den Zustand der wissenschaftlichen Bibelexegese (primär an deutschsprachigen theologischen Fakultäten) kennzeichnet. Er “beschreibt” das, was er vorfindet, er fasst zusammen, was allgemein als gültig vertreten wird. Seine eigene Bewertung dazu kommt dann meistens später im Buch oder erscheint in kommentierenden Zwischenbemerkungen. Zuerst also seine Darstellung des mentalen status quo akademisch-exegetischer Bibelwissenschaften, als einem unhinterfragbaren Selbstverständnis der „zünftigen Theologie“ bzw. der biblischen Exegese:
“Historisch-kritische Exegese (…) sieht die Bibel nicht als Heilige Schrift, sondern als Sammlung urchristlicher Schriften und diese als Produkte von Menschen aus der Vergangenheit der Anfänge des Christentums …” (S. 11)
“Für historische Exegese kann es nur darum gehen, das jeweilige Gottesverständnis herauszustellen, das in der Rede von Gott in den verschiedenen biblischen Schriften zu erkennen ist; die Unterschiede und auch Gegensätze zueinander in Beziehung zu bringen und zu zeigen, dass es ihnen allen um Gott zu tun war, jedem freilich in seiner Weise. Aber für sich selbst aus den biblischen Texten Gott zu vernehmen, überschreitet, so urteilt man, die der Exegese gesetzten Grenzen. (…) Will die Exegese bei ihren Leisten bleiben, muss sie selbst gott-los sein. Sobald sie sich mit einer eigenen Theo-logie in den Strudel der nebeneinanderstehenden oder einander befehdenden Theo-logien im Urchristentum selbst einmischt, wird sie ihre ihr vorgeschriebene historische Neutralität verlieren und das Bild der Geschichte der Urchristenheit in aller Regel verzeichnen” (S. 12).
“Da historisch-kritische Exegese ein Unternehmen der Vernunft ist, kann sie selbst nicht ‘theo-logisch’ sein.” (S. 13)
Wilckens skizziert dann die Konsequenzen dieses Denkens und der un-theologischen, gott-losen Exegese als einer “historische Wissenschaft”, dass es für die akademische Bibelexegese dementsprechend keine Wahrheit und keinen Gott ursächlich hinter den Texten geben könne oder diese irgendwie dahinter anzunehmen seien, weil dort eben nur menschliche Lehren, Ideen, Vorstellungen und Vorgänge zu finden seien, und diese rein menschlichen Vorstellungen weitgehend “nach heutiger vernünftiger Auffassung keine Wirklichkeit” (S. 13) beschreiben.
Einigermaßen verstanden, um was es geht? Na dann, rein ins Getümmel, in das Ringen um eine sachgerechte Bibelexegese und Auslegung der Schrift. In Deutschland sind die Debatten oftmals ganz anders zu führen als im Angelsächsischen oder im Nordamerikanischen. Es gibt in diesem Bereich für an der Bibel als Wort Gottes orientierten Christen noch viel zu tun und aufzuarbeiten. 
Wer jedoch diese “Grundlagendebatte” nicht – auch für sich – gründlich klärt und auch die entscheidenden Argumente der Debatte nicht kennt und ggfs. nicht sachgerecht darauf antworten kann, die Wilckens hier zu Recht Mal wieder in Erinnerung ruft, der wird kaum Gehör finden bei denen, die die Auslegungsmehrheitsmeinung in der (akademischen) Bibelexegese vorgeben. Die fromm klingende, aber mich nicht überzeugende Antwort „Macht nichts. Die Theologen sollen machen, was sie wollen. Ich als Christ lese einfach meine Bibel und glaube, was geschrieben steht“, ist ehrenwert, aber auch sehr gefährlich, weil die christliche Gemeinde durch eine solche „Ghetto-Theologie“ keinerlei apologetische Kraft und kein Selbstbewusstsein bewahren kann, weder für die gegenwärtigen, noch für die zukünftigen Herausforderungen.
Auf die (theologischen und methodischen) Schwächen des Buches von Wilckens, seine defizitären Lösungsansätze am Ende des Buches usw., will ich jetzt nicht eingehen. Doch auf die Problemstellung will ich hiermit gerne als Erinnerung hinweisen, damit “wir” Christen nicht immer und immer wieder scheinbar aus allen Wolken fallen, wenn Urteile und Teilergebnisse dieser mehrheitlich praktizierten akademischen Bibelexegese auf populärer Ebene bekannt werden und dann viele “Leserbriefschreiber” sich entrüsten und “Feuer und Schwefel” vom Himmel wünschen als sei nun der Zeitpunkt des Antichristen angekommen, wenn „so“ oder „so“ die “Bibel” in ihren Aussagen nicht mehr gelten gelassen werde usw. Die Reaktionen sind oftmals vermeidbares Zeugnis der Ahnungslosigkeit und der Ignoranz, was in der (weltweiten) Theologie und Bibelexegese gedacht und vorgetragen wird.
Auf der Gemeindeebene ist m.E. viel zu wenig bekannt, WAS inhaltlich die historisch-exegetischen Ergebnisse der gegenwärtigen wissenschaftlichen Bibelexegese (seit ca. 250 Jahren) für jedes einzelne Bibelbuch des Kanon sind. Das bedauere ich sehr. Diese Uninformiertheit mag auch daran liegen, dass das Interesse an echter “theologischer Lehre”, an “Apologetik”, an “rationaler Auseinandersetzung” mit bibelkritischen Meinungen kaum mehr gefördert, kaum mehr gewollt und kaum mehr als “Kunstfertigkeit” unter den den Lehrern der Gemeinde gekonnt wird. 
Summa: Das Buch von Wilckens ist insgesamt geurteilt zu schwach, wenn man die Absicht der Überschrift wirklich ernstnimmt. Auch fehlt die entscheidende (erkenntnistheoretische und theologische) Begründung, wie man von den historisch gewordenen, kanonischen Bibelbüchern wieder zur Heiligen Schrift kommt (was Wilckens tun möchte) und dann aber auch der gedankliche Fortschritt, wie die “Selbstmitteilung und Offenbarung Gottes” und das “Wort Gottes” mit den „kanonisches Schriften“ zusammenkommen kann und muss. Eine entsprechende Publikation neueren Datums, das dem Titel dann in diesem Sinn auch voll gerecht werden würde und das die hier nur angedeuteten Defizite gründlich überwinden helfen würde, das muss noch geschrieben werden.

http://www.amazon.de/Kritik-Bibelkritik-wieder-Heiligen-Schrift/dp/3788726032


Wie viel sind wir wert?!

Gedankenimpuls zum Weiterdenken …

Im Alltag beschäftigt uns oft die Frage „Was kostet das?“ Wenn wir es wollen und uns leisten können – sofern wir es nützlich oder schön finden – kaufen wir es. Manchmal ist es uns aber auch zu teuer. Dann kaufen wir es nicht. Der Preis entscheidet, selbst dann, wenn wir uns die Sache ja grundsätzlich leisten könnten. Pfennigfuchser und Schnäppchenjäger gibt es außerdem immer und überall.

Es kommt ja auch zusätzlich darauf an, ob die Sache uns den Preis wert ist. Der Preis einer Sache und der Wert einer Sache sind bekanntlich verschieden. Für einen Sammler beispielsweise kann ein Kunstgegenstand, der vom Material her eigentlich nur ein paar Euro kosten dürfte, sehr viel wert sein. Der Kaufpreis ist dann entsprechend hoch. Für andere kann so ein hoher Kaufpreis dann völlig absurd und unsinnig erscheinen. Manch andere ziehen Qualität vor. Sie verzichten auf Billigware. Dann ist ihnen der höhere Kaufpreis das wert. Andere wiederum sehen das genau umgekehrt.

Uns ist ziemlich klar: Alles in der Welt hat seinen Preis. Es werden heutzutage sogar im großen Stil wieder Menschen gehandelt. Brutal und gewaltsam werden sie auf modernen Sklavenmärkten der Welt entmenschlicht und als Ware verkauft. Wir sind erschüttertwenn wir sehen, auch Menschen haben ihren Preis, ihren KaufpreisIhr Wert allerdings geht dort gegen Null. Sie werden entwürdigt und verdinglicht, sie werden verkauft und sie finden Käufer, die sie ebenfalls nur benutzen und missbrauchenGrausam und schrecklich ist das. Gott sei es geklagt!

Alles in der Welt hat seinen Preis. Sogar Jesus, der Sohn Gottes, hatte seinen Preis. Erinnern wir uns, wie viel Jesus damals den Menschen ‚wert’ war? Eine Summe, die genannt wurde, lautete „30 Silberlinge“.  Soviel wurde damals dem Judas als Prämie für die Auslieferung gezahlt. Ein „Silberling“ (Tyros-Schekel) entsprach einer heutigen Kaufkraft von ca. EUR 300,-, sagen die Fachleute. Dieser Judaslohn war also schon ein beträchtliches Sümmchen, kein Vermögen, aber auch nicht einfach nur Kleingeld. Man hätte damals – so sagt man – einen Esel dafür kaufen können. Der Kaufpreis eines Esels, das war Jesus dem Judas wert.Dennoch geringschätzig wenig bei einem verkauften Leben.

Das ist im Grunde nicht viel. Doch befürchte ich, dass Jesus den meisten Menschen heute selbst diese Summe nicht wert wäre. Das ist eine ziemlich traurige Rechnung.

Drehen wir daher die Sache doch einmal um und fragen: Wieviel sind wir Jesus wert? Haben auch wir Menschen einen ‚Preis’ bei Gott?

Ja, wir haben einen Preis, einen Kaufpreis. Dieser wurde auch bereits festgestellt, damals, als Jesus am Kreuz auf Golgatha starb. Wir sind dem Herrn Jesus so viel wert, dass es in Gold und Silber gar nicht auszudrücken ist. Darum hat er für jeden von uns mit seinem eigenen Leben bezahlt. Um uns für Gott frei zu kaufen, hat er sein kostbares Leben geopfert und sich für uns dahingegeben. Ja, so viel wert sind wir Gott, der selbst an unserer Stelle – weil wir das nie hätten selbst aufbringen können, um uns freizukaufen – diesen unverschämt hohen Kaufpreis für uns bezahlt hat!

Die Bibel bezeichnet diese für uns heute etwas merkwürdig anmutende ‚Kaufsache’ folgendermaßen – vergleichbar mit dem Freikauf auf dem Sklavenmarkt. Sie sagt: „Ihr seid teuer erkauft“ (1Korinther 6,20). Dieses „ihr“ bezeichnet die Menschen, die bisher ohne Gott dahinlebten. Ein höherer Kaufpreis wurde nie für jemanden oder etwas gezahltDenn die Bibel bezeichnet uns Menschen als solche, die versklavt sind, versklavt und unfrei und gefangen. Wie kann das sein? Nun, wir Menschen sind versklavt unter eine in uns wirksamen ‚Kraft’die uns dazu bringt und die wir – von uns aus zugestimmt – wirken lassenso dass wir immer und immer wieder das Böse tun müssen. Und selbst wenn ich es manchmal sogar weiß, was das Gute ist, das in einer Situation zu tun re, tue ich es meistens dennoch nicht. Wir Menschen sind versklavt und gefangen, den Willen Gottes und seine guten Gebote brechen und übertreten zu müssen. So charakterisiert uns Menschen das Wort GottesUnd das Schlimme ist zugleich: wir Menschen wollen das sogar so haben. Wir kommen einfach da nicht raus aus dem Teufelskreisanderen gegenüber gemein, neidisch, habsüchtig, gewaltsam, verletzend, lieblos, hinterhältig, lügnerisch, untreu, gottlos zu sein. Wir könnten uns noch so anstrengen, aus dieser den gesamten Menschen versklavenden Macht kommen wir doch nicht heraus. Und tragischer Weise wollen wir das auch gar nicht

Deshalb heißt es: „Ihr seid teuer erkauft“. Das bedeutet, dass da jemand aus seiner inneren Sklaverei, das Böse und Ungute denken, sprechen und tun zu müssen, herausgekauft wurde, um daraufhin befreit als geliebtes Kind in der Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott ein neues Leben führen zu dürfen. Dieses neue Leben kennt Vergebung. Es bekommt immer wieder nach Versagen einen Neuanfang ermöglicht. Der Kaufpreis dafür war extrem und unvorstellbar hoch. Für jeden von uns. Der Kaufpreis betrug das Leben des Sohnes Gottes. So viel sind wir Jesus wert! So wertvoll ist jeder in den Augen Gottes. Das ist die Erlösung, das ist Befreiung von den Ketten der Sklaverei des Bösen in unsGlaubst Du das?

Wenn ich so darüber nachdenke, dann merke ich, dass hier etwas nicht so richtig stimmt. Jesus ist doch nicht nur den Kaufpreis eines Esels wert. Und wir – wir sind doch nicht so viel wert, dass der Sohn Gottes sein Leben dafür opfern musste. Wie ist das möglich?

Wer darüber nachdenkt, dem kann vielleicht aufgehen, was das bedeutet, wie es in einem älteren Kinderlied heißt: „Gott ist die Liebe, lässt mich erlösen. Gott ist die Liebe, er liebt auch mich.“ Dann fängt man vielleicht an zu verstehen, wenn es im Johannesevangelium heißt: So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern ewiges Leben haben“ (Joh. 3,16).

Dennoch – ein Gedanke zum Schluss. So wertvoll bin ich also in den Augen Gottes, dass ich Ihm den enorm hohen Kaufpreis wert war und durch Jesus teuer erkauft wurde. Der Kaufpreis ist bezahlt durch Jesu Tod am Kreuz. Seine Auferstehung von den Toten hat die Gültigkeit dieses Loskaufs eindrücklich bestätigt. Die mich fesselnden Ketten ssen abfallen, wenn ich mich dem Erlöser Jesus anvertraueMeine ganze Schuld, alles Böse, das je von mir ausgingund ausgehen wird, ist zugleich getilgt. Ich darf frei werden, frei, um mit Gott ein neues Leben zu leben.

Und doch geht es vielen Zeitgenossen so, dass sie das nicht kapieren wollen. Da war ein Teenager, der rannte einem älteren Mann hinterher und rief „Hallo, warten Sie!“ Dieser merkte schließlich etwas und drehte sich um und sah den Rufer auf sich zukommen. Wen meint der wohl?“ dachte der Mann. Er wollte weitergehen. Doch der junge Mann hatte ihn schließlich eingeholt. „Sie haben ihre Brieftasche verloren. Hier ist sie!“ Verdutzt erwiderte der ältere Herr: Ach, ich bin gemeint!“

Genauso, wie dem jungen Mann, geht es dem Wort Gottes mit uns. Es läuft uns nach seit wir geboren sind, seit wir Kinder und Jugendliche sind, bis ins hohe Alter hinein. Immerzu läuft es hinter uns her. Es will uns etwas Verlorenes wiederbringen, nämlich die teuer erkaufte Erlösung und den Frieden mit Gott. Doch viele machen es so, wie der ältere Herr. Wir hören das Wort Gottes rufen. Aber wir meinen, das ginge uns persönlich nichts an.

„Ihr seid teuer erkauft!“ ruft das Wort Gottes, das uns nachläuft und uns anruft. Und wenn das stimmt, dass wir teuer erkauft worden sind – und es stimmt! – dann ist etwas geschehen, das uns wirklich nicht gleichgültig lassen kann. Es geht uns ganz persönlich an. „Ihr seid teuer erkauft“, der Kaufpreis ist bezahlt. Der Freikauf ist vollbracht! Erlösung ist für jeden möglich

So viel also sind wir Jesus wert, dass er es wollte, dass wir befreit und erlöst leben können in der Gemeinschaft mit Gott. Glaubst Du das? Und: Willst Du das? 

 

Dr. Berthold Schwarz


Ist die Zeit wieder einmal reif für eine „Bekennende Kirche“?!

April 1945 – April 2015. Vor 70 Jahren geschahen Dinge, die in unserem kulturellen und individuellen Gedächtnis bleiben müssen. Der Widerstand der Bekennenden Kirche gehört mit dazu. Hier deshalb ein paar Gedanken aus meinem „Stillen Kämmerlein“.

Dietrich Bonhoeffer und die „Bekennende Kirche“ (BK) … vieles geht mir durch den Kopf, denke ich an diese Zeit oder an das Werk Bonhoeffers oder an das anderer Christen in diesen schrecklichen Tagen der nazionalsozialistischen Diktatur in Deutschland.

Außerdem war da die Bekennende Kirche – „das war eine Oppositionsbewegung evangelischer Christen, die sich gegen Versuche einer Gleichschaltung von Lehre und Organisation der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) in der Zeit des Nationalsozialismus“ wehrte.

Wikipedia: „Die BK verstand sich seit ihrer Gründung im Mai 1934 als einzige rechtmäßige evangelische Kirche in Deutschland, indem sie den Nationalsozialismus und die Lehren der Deutschen Christen als unchristliche Irrlehren „verwarf“ (Barmer Theologische Erklärung 1934) und sich gegen staatliche und innerkirchliche Übergriffe auf das christliche Glaubensbekenntnis zur Wehr setzte. Sie schuf sich seit Oktober 1934 mit einem kirchlichen „Notrecht“ eigene Leitungs- und Verwaltungsstrukturen und grenzte ihre Organisation und Ausbildung damit von deutschchristlich geführten Landeskirchen ab (Kirchenkampf). Sie bildete aber keine einheitliche politische Opposition gegen das NS-Regime. Ihre Pfarrer blieben oft Bedienstete der jeweiligen Landeskirche (besonders in Württemberg, Bayern und Hannover).“

Viele gedenken in diesen April-Tagen an Dietrich Bonhoeffer und seinen 70. Todestag, 1945 – kurz vor Kriegsschluss – von den Nazis ermordert. Vielleicht denken wir angesichts der gegenwärtigen kirchlichen Situation zu wenig an den Sinn und die Notwendigkeit einer „Bekennenden Kirche“ damals?!?

Vielleicht wäre so eine Art christlicher Oppositionsbewegung für die Gegenwart ja auch Mal wieder geboten, ja, vielleicht sogar dringend notwendig?!? Diesmal dann aber eine noch breiter aufgestellte Oppositionsbewegung von evangelisch-volkskirchlichen und freikirchlichen Christen, die sich gegen staatliche und innerkirchliche Übergriffe auf das christliche Glaubensbekenntnis zur Wehr setzt?!

Brauchen „wir“ Christen heute möglicherweise mehr denn je eine neue, aktualisierte Abgrenzung der christlichen Lehre von allen politischen Ideologien und staatlichen, ideologischen Totalitätsansprüchen, die sich in der orwellartigen sog. „political correctness“ und einem „ideologisierten Gutmenschentum“ äußern und die das Bekenntnis zu Christus als dem lebendigen Wort Gottes und als dem HERRN der Welt angreifen?

Damals wurde im Mai 1934 die sog. „Barmer Theologische Erklärung“ als Grundlage für die konstituierte „Bekennden Kirche“ formuliert. Brauchen „wir“ heute möglicherweise wieder so ein Orientierung gebendes „Bekenntnis“, das auf die kirchlich-christliche Gegenwart bezogen reagiert und Entsprechendes formuliert, damit sich eine neue „Bekennende Kirche“ konstituieren kann?

Die neue „Bekennende Kirche“ müsste überkonfessionell als biblisch orientiertes Christentum operieren und ohne die im Dritten Reich die Bewegung schwächenden taktierenden Manöver einzelner Konfessionskirchen zu einer inneren und äußeren Einheit bei konfessioneller Verschiedenheit finden …

Ist in Deutschland die Zeit (bereits) reif für eine solche neue, notwendige „Bekennende KIrche“ all derer, die z.B. sagen können:

„Alle, von denen in diesem Buch die Rede ist, … haben ihre Leiden nicht darum auf sich genommen, weil sie mit der Politik des Dritten Reiches nicht einverstanden waren und in ihr ein Verhängnis für unser Volk erkannten, sondern nur …, weil sie das Bekenntnis der Kirche angegriffen sahen und es, gelte es auch den Einsatz des Lebens, um der Treue zu Christus willen zu wahren hatten.“ (aus der Einleitung des ‚Märtyrerbuches‘ von 1949, in dem ermordete Angehörige der Bekennende Kirche gelistet waren).

Ist die Zeit reif für eine Bekennende Bewegung von Christen, die zwar nicht (mehr) „Kirche“ genannt werden kann und auch vielleicht nicht mehr so genannt werden sollte, die aber uneingeschränkt als zur Wahrheit des biblischen Zeugnisses vom Wort Gottes und vom Evangelium Christi stehend als „Bekennende Christen“ verstanden werden können. Eine überkonfessionelle Bewegung des Widerstands und der im Bekenntnis ausgesporchenen Überzeugung, dass die Bewegung der Bekennenden Christen den wahren Leib Christi abbilden (… nicht „die anderen“) und entsprechend ihr Leben führen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Barmer_Theologische_Erklärung


„GenderGaga“ – ein Kommentar von katholon.Blog

Birgit Kelle hat ein neues Buch geschrieben. Nach der „Bluse“, nun „Gender-Gaga“, zum Wahn einer destruktiven Ideologie unserer Zeit. Ich habe es selbst noch nicht gelesen, werde das aber umgehend nachholen, sobald es mir vorliegt. Der Kommentar von Peter Winnemöller zum Buch auf „Katholon.Blog“ ist jedenfalls vielversprechend und hilfreich. Das Thema ist wichtig. Aufklärung ist überfällig.

Bitte hier lesen: http://katholon.de/?p=8203

http://www.amazon.de/GenderGaga-absurde-Ideologie-unseren-erobern/dp/3863340450/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1425121373&sr=8-1&keywords=Gender-Gaga

Anbei eine kleine Auswahl an Literatur zum Thema, auch deshalb zur Lektüre empfohlen, um selbst zum Thema kompetent(er) und sprachfähig(er) zu werden. Akademische Titel und Publikationen der Forschungsergebnisse zum Thema „Gender“ insgesamt kann man teilweise in den hier erwähnten Büchern zitiert finden:

Christoph Raedel:

http://www.amazon.de/Gender-Mainstreaming-Geschlechter-Thomas-Schirrmacher/dp/3775155228/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1425121553&sr=8-1&keywords=Raedel+gender

Volker Zastrow:

http://www.amazon.de/Gender-Politische-Geschlechtsumwandlung-Volker-Zastrow/dp/3937801138/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1425121646&sr=8-1&keywords=Zastrow+gender

Barbara Rosenkranz:

http://www.amazon.de/MENSCHINNEN-Gender-Mainstreaming-geschlechtslosen-Menschen/dp/3902475536/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1425121722&sr=8-1&keywords=Menschinnen

Manfred SprengHarald Seubert:

http://www.amazon.de/Vergewaltigung-menschlichen-Identit%C3%A4t-Irrt%C3%BCmer-Gender-Ideologie/dp/3981430336/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1425122055&sr=8-1&keywords=Spreng+gender


TheoBlog.de

Die Welt sehen – aus der Perspektive reformatorischer Theologie

Bock's Blog

Gedanken über Gott und die Welt

Hanniel bloggt.

Gedanken über Gott und die Welt

brink4u

Leben, Bibel, Gemeinde und mehr

Jamie the Very Worst Missionary

Gedanken über Gott und die Welt

Schwarz ad hoc

Gedanken über Gott und die Welt